





Wähle magnetische Bits in PH, PZ und Torx gängigen Größen, um Abrutschen und beschädigte Schraubenköpfe zu vermeiden. Ein griffiger, drehmomentstarker Schraubendreher erlaubt gefühlvolles Anziehen, ohne Gewinde zu sprengen. Farbcodierte Bit-Halter sparen Suchzeit und reduzieren Fehlgriffe. Für enge Winkel nutze einen kurzen Stubby-Schraubendreher. Reinige Bits regelmäßig mit einem Tuch, damit sie sauber greifen. So entstehen bündige Verbindungen, die auch nach Jahren noch knarzfrei bleiben.
Setze auf Inbusschlüssel mit Kugelkopf für schräge Ansätze und T-Griff für kontrolliertes Drehmoment. Eine kleine Ratsche mit Bit-Adapter verkürzt Wege in beengten Zonen und verhindert abrupte Lastspitzen. Eine flexible Verlängerung überbrückt Versätze in tiefen Bohrungen, ohne Köpfe zu beschädigen. Markiere kritische Schrauben mit einem feinen Strich, um Blickkontrollen zu erleichtern. So ziehst du gleichmäßig an, vermeidest Verspannungen und erzielst wiederholbar stabile Ergebnisse.
Nutze eine robuste, mindestens vierzig Zentimeter lange Wasserwaage, um Korpusse in zwei Richtungen auszurichten. Prüfe vor dem endgültigen Verschrauben, ob Türspalten gleichmäßig wirken und Böden plan aufliegen. Kleine Unterlagen oder Filzgleiter korrigieren Unebenheiten elegant. Wiederhole die Kontrolle nach dem Aufrichten, weil Lastverteilung Werte verändert. Dokumentiere Einstellungen mit Fotos, falls später Nachjustierungen nötig werden. So bleiben Türen ruhig, Schubladen laufen sanft und Fugenbilder überzeugen langfristig.
Malerkrepp fixiert Seitenteile kurzzeitig, markiert Bohrungen, schützt Oberflächen und hält Schrauben an Ort und Stelle, bis der Schraubendreher greift. Mit kleinen Schlaufen sicherst du Leisten, ohne Klemmen zu benötigen. Notiere Pfeile für Ausrichtungen direkt aufs Krepp, statt das Material zu beschriften. Entferne das Band langsam, diagonal, um Faserausrisse zu verhindern. Dadurch bleibt dein Ablauf gelassen, du arbeitest präziser, und die Montage wird fühlbar leichter und übersichtlicher.
Ein Kombinationswinkel überprüft rechte Winkel an Kanten, Regalböden und Rückwänden, bevor Schrauben endgültig anziehen. Lege den Anschlag fest an und nutze das Stahllineal für wiederholgenaue Abstände. So vermeidest du verkantete Korpusse, nachträgliches Aufbohren und mühsame Korrekturen. Setze Winkel-Checks als festen Zwischenschritt, dokumentiere Abweichungen mit kurzen Notizen, und gleiche sie sofort aus. Weniger Nacharbeit bedeutet ruhigere Nerven, saubere Spaltmaße und eine insgesamt wertigere Haptik.